MAMP + Passenger/mod_rails

Für den Fall, dass jemand unter Mac OS X das Apache-Modul mod_rails aka. Phusion Passenger in MAMP integrieren will: Hier eine kleine (zusammenkopierte) Anleitung.

  1. MAMP, Ruby und Rails sind selbstverständlich schon installiert
  2. mit “sudo -s” im Terminal in eine Root-Shell wechseln
  3. “gem install passenger” zum Installieren ausführen
  4. Apache-Version mit “/Applications/MAMP/Library/bin/httpd -v” herausfinden
  5. Zur vorhandenen Version passende Sourcen herunterladen von http://archive.apache.org/dist/httpd/ (z.B. httpd-2.0.59.tar.bz2 für MAMP 1.7)
  6. Datei entpacken, z.B. mit “tar -xvf httpd-2.0.59.tar.bz2″
  7. In den entpackten Ordner wechseln
  8. “./configure” ausführen und aus dem Fenster gucken
  9. Den “include”-Ordner aus den eben heruntergeladenen und konfigurierten Sourcen nach “/ 
    Applications/MAMP/Library/” kopieren
  10. “os/unix/os.h” aus den Sourcen nach “/Applications/MAMP/Library/ 
    include/” kopieren (also os.h liegt direkt in include)
  11. Diese Datei config_vars.mk herunterladen und in “/Applications/MAMP/Library/build/” ablegen
  12. “export APXS2=/Applications/MAMP/Library/bin/apxs” ausführen, damit das Passenger-Skript das Modul für den MAMP-Apache kompiliert (ansonsten nimmt es den Mac-OS-X-Apache als Ziel)
  13. “passenger-install-apache2-module” ausführen und den Anweisungen folgen
  14. Den vom Skript ausgegebenen Codeschnipsel zum Laden des Passenger-Moduls in “/Applications/MAMP/conf/apache/httpd.conf” einfügen
  15. In selber Datei einen Virtual Host für das Rails-Projekt anlegen
  16. Gegebenenfalls für den vHost die Option “RailsEnv development” setzen
  17. MAMP (neu)starten und freuen
Was nicht geht: Den Apache-Port auf 80 ändern. Dann wird der Apache von MAMP gezwungenermaßen als root ausgeführt. Passenger äußert dann Sicherheitsbedenken und verweigert seinen Dienst.
Warum das ganze? Ich hatte schon den Apache samt MySQL mit MacPorts installiert. Aber das Start-/Stopp-App von MAMP ist ein bisschen komfortabler als das Terminal. Und ich bin sooo faul ;)

Quellen:
http://code.google.com/p/phusion-passenger/issues/detail?id=3
http://code.google.com/p/phusion-passenger/issues/detail?id=12
http://groups.google.com/group/phusion-passenger/browse_thread/thread/e6dac9d5ea0de9c1

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Übertragenes Datenvolumen aus dem pppd-Log bestimmen

Nicht, dass ich bei dem schönen spätsommerlichen Wetter hier in Erlangen nichts Besseres zu tun hätte. Aber sooo schwierig und zeitaufwendig war’s ja jetzt nicht *g*. Nachdem ich ein Bisschen auf dem Marktfest rumgebummelt habe und nun die Sonne leider schon wieder untergegangen ist… Hier mein kleines Traffic-Skript zur Auswertung des übertragenen PPP-Volumens. Sehr nützlich für meine Konfiguration “UMTS ohne Connection Manager“. Also, für den Fall, dass jemand einen Ansatz für OS X braucht:
Datenvolumen-Skript

P.S.: Kein Anspruch auf besonders guten Code oder pfiffige Umsetzung. But it works!

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Überall ins Internet mit UMTS

Seit einigen Wochen kann ich nun auch mit meinem MacBook überall ins Internet. Ich habe dazu bei eBay einen Huawei E172 UMTS-/HSDPA-USB-Stick mit Vodafone-Branding, aber ohne Sim-/Net-Lock, ersteigert. Passt mit seinem glänzend weißen Gehäuse prima zum Mac^^ Als Tarif habe ich zu meinem bestehenden o2-Genion-S-Vertrag das Internet-Pack L hinzugebucht (das Pack M hatte ich ja vorher schon für’s iPhone).

Das heißt nun zusammengefasst:

  • theoretisch mit bis zu 7,2MBit/s Down- und 1,45MBit/s Upstream ins Netz
  • praktisch bei meinen Eltern mit 1,8MBit/s (und damit schneller als mit dem DSL-Anschluss) ins Netz, in Erlangen-Dechsendorf leider nur 384KBit/s (Zentrum 1,8MBit/s), Paderborn-Elsen hoffentlich wieder HSDPA
  • 10GB Übertragungsvolumen inklusive (danach Drosselung auf 64KBit/s) für 21,25€ (15% Online-Rabatt)

Bisher habe ich den grottigen o2-Connection-Manager zur Einwahl benutzt. Hatte aber zwischenzeitlich drei Kernel Panics, die Verbindung hat nie lange gehalten (vor allem bei Downloads, YouTube etc. abgekackt) und der Stick lief dann erst wieder nach Abziehen und Anstecken von/an USB, außerdem hat sich der Connection-Manager auch öfters mal verabschiedet (einmal war sogar die Online-Statistik weg). Ziemlich buggy das ganze also, und wenig Mac-like.

Naja, heute hab ich mir mal die (kleine) Mühe gemacht, den Connection-Manager durch eine manuell eingerichtete Einwahlverbindung zu ersetzen. Mac OS Leopard bringt von Haus aus eine keine .kext für den E172. Deshalb kopiert man mit
sudo cp -Rp /Applications/Connection_Manager.app/Contents/Drivers-x86/HuaweiDataCardDriver.kext /System/Library/Extensions
die Connection Manager Kernel Extension ins System. Nach einem Neustart (oder, ungetestet, “kill -1” an den kextd und Neueinstecken des Sticks) wird sie geladen.

Ich habe dann den Stick in den Netzwerkeinstellungen als Hersteller “Allgemein”, Modell “GPRS (GSM/3G)” eingerichtet. Als APN “surfo2″, Telefonnummer “*99#” und dann noch ein paar Einstellungen unter dem Reiter “PPP”. Nervige Nachfrage jede Viertelstunde ob die Verbindung noch benötigt wird aus und sowat. Achja, ganz wichtig: SIM-PIN-Abfrage über ein Handy für die Karte deaktivieren. Für die PIN-Eingabe gibt’s nämlich im OS kein Menü. Und danach direkt die Rufnummer für die Kartensperrhotline irgendwo hinterlegen, für den Fall des Falles.

Joa, nun läuft’s erstmal wie gewünscht. Zwei Stunden online, ca. 200MB Traffic und kein Absturz/Hänger. Langzeiterfahrungen exklusive. Aber es sieht gut aus. Und der dämliche Connection-Manager kann weg.

Und irgendwann bastel ich mir noch ein Bash-Skript, was das übertragene Datenvolumen eines Monats aus der /var/log/ppp.log bestimmt :D

Skorfulose:~ thomas$ grep bytes /var/log/ppp.log 
Sat Aug 23 14:29:45 2008 : Sent 382556 bytes, received 2541374 bytes.
Sat Aug 23 16:28:34 2008 : Sent 7086242 bytes, received 152994522 bytes.

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apt-get

Ein sudo apt-get install vi hat mir bei meinem Word-Problem leider auch nicht helfen können… ;)

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vi

Sollte es mir etwa zu denken geben, wenn ich in der Arbeit in Word mit :w speichern will?

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