Logitech-Support macht’s wieder gut

Leider ist im Januar meine Logitech VX Nano kaputt gegangen. Der Empfänger wurde vom System erkannt, die Maus hat aber nicht mehr reagiert. Drum habe ich beim Logitech-Support angerufen und bekam eine Marathon Mouse M705 als Ersatz. Die VX Nano war nicht mehr lieferbar (ist wohl eine reine OEM-Maus).

Für die VX Nano hatte ich seinerzeit 35 € gezahlt, obwohl die UVP bei ca. 60 € lag glaube ich. Deshalb leider auch nur die M705 als Ersatz, obwohl sie qualitativ deutlich schlechter ist. Naja… Die M705 ist nun auch kaputt. Das Mausrad rastet auch im Hyperscroll-Modus ein…

Also gestern wieder ans Telefon gehockt, nochmal ganz freundlich gebettelt und eine Anywhere Mouse MX abgeschwatzt. Die entspricht mit der UVP von 70 € schon eher der VX Nano. Hätte ich nicht gesagt, dass ich ein gaaanz zufriedener Kunde sein werde, wenn ich nun das höherwertige Modell bekomme… :) Aber so hat Logitech alles richtig gemacht. Klar, hätten sie auch schon beim ersten Mal, aber was soll’s.

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How to install Debian on Seagate DockStar

This blog entry is supposed to be some kind of a step-by-step guide to install Debian Linux on a Seagate Dockstar. Be careful though! If something goes wrong you need special hardware to recover the brick! I’m not liable for any damage done to the unit or you! ;)
Don’t do this unless you seriously know what you are doing…

What you get:

  • Debian Lenny with sheeva.with-linux.com kernel
  • Installed to internal flash for fast boot etc.
  • Install thousands of pre-compiled software packages with APT

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Winzcomputer

Durch wusel bin ich auf den Seagate Dockstar aufmerksam geworden. Das ist eigentlich eine Dockingstation für bestimmte externe 2,5″-Festplatten. Nur dass diese Dockingstation nicht einfach den USB-Anschluss durchschleift, sondern stattdessen einen GBit-LAN-Anschluss bietet und die eigenen Daten über die Cloud zur Verfügung stellt.

An und für sich ist das auch noch nicht das Killer-Feature. Aaaaber: Im Inneren des Dockstar werkelt ein sogenannter Plug Computer (Marvel Kirkwood mit 1,2 GHz, 128 MB DRAM). Uuuuund: Das Ding ist prädestiniert zum Basteln, denn es lässt sich relativ einfach ein Archlinux installieren, mit etwas mehr Aufwand die Distribution der eigenen Wahl (sofern sie die ARM-Architektur unterstützt).
Und das Schmankerl: Das gute Ding kostet neu mittlerweile nur 20 € zzgl. Versand (z.B. bei Atelco).

Ich habe also zwei davon bestellt. Einer kommt bei meinen Eltern an die FRITZ!Box, der andere bei mir. Dann jeweils eine 3,5″-HDD mit 2 TB Kapazität dran, damit ordentlich Platz ist. Ich plane nämlich, die Dinger als Fileserver für Backups laufen zu lassen. Inklusive Spiegelung der Daten auf dem jeweils anderen Dockstar. Somit habe ich eine räumliche Trennung gewährleistet, was im Brandfall (wollen wir es nicht hoffen) oder bei Einbruch-Diebstahl (die Erfahrung hatte ich leider schon) sehr hilfreich ist.

Bisher haben mich ja von einem permanent laufenden Server (alter PC) immer die Betriebskosten, Größe und Lautstärke abgehalten. Aber die 5 W Energieverbrauch des Dockstar (zzgl. HDD) bei einer Stellfläche von 86 x 85 mm sind superannehmbar. Und die Leistung passt offensichtlich auch bei 20 – 30 MB/s Schreiben über SMB (noch nicht selber getestet).

Mein derzeitiger Status Quo:
Ich bin mit dem Plugbox Linux basierend auf Archlinux nicht zufrieden und hätte lieber Debian oder Ubuntu auf den Dockstars. Das ist kein Ding der Unmöglichkeit, erfordert aber etwas mehr potentielles Nerd-Handwerk.

Es gibt nämlich speziell für den Dockstar keine fertige Distribution. Und eine Step-By-Step-Anleitung habe ich auch nicht gefunden. Also müssen die eigenen grauen Zellen etwas mehr angestrengt werden. So muss nämlich ein eigener U-Boot-Bootloader aus dem Quellcode gepatcht und kompiliert werden, da der Originale keinen USB-Boot einkompiliert hat (nur NAND und TFTP). Der eigene Bootloader wird dann vom Originalen aufgerufen (Chainloading). Wenn dabei etwas schief läuft muss der Dockstar geöffnet werden, um zum Debricken an die serielle Schnittstelle zu kommen.
Ist das Bootloader-Konstrukt lauffähig kann ein eigenes Linux von USB geladen werden. Bei Debian/Ubuntu lässt sich so ein Root-Filesystem, noch unter der originalen Seagate-/Pogoplug-Busybox, super mit debootstrap erstellen.

Soweit die Theorie. Die Praxis beinhaltet dann doch ein paar mehr Stolpersteine. Deshalb bin ich noch nicht ganz so weit. RootFS steht und läuft, das U-Boot muss aber noch gepatcht, gebacken und geflasht werden. Dann fehlt quasi “nur noch” die Einrichtung der Serverdienste und der Replikation ;)
Und damit andere von meiner Arbeit profitieren können, werde ich das ganze wohl auch in einer Anleitung niederschreiben. Dann gibt es nicht nur Archlinux und Gentoo, sondern auch Debian für den Dockstar.

Übrigens:
Das Marvell-Kirkwood-SoC kommt auch (aber nicht nur) in anderen Steckercomputern zum Einsatz (Pogoplug, Sheeva, Guruplug). Es bietet neben der Sheeva-ARM-CPU auch noch DDR2-Interface, PCI-Express, 2x GBit-LAN, SD-Card I/O, 1x USB 2.0, 2x S-ATA, S/PDIF- und MPEG-TS-Output, dazu 4-XOR-Einheiten (-> RAID-Beschleunigung), …
Alles in allem also ein sehr interessanter Chip ;)

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Schon wieder eBay-Ärger

Wegen eBay könnte ich auch schon wieder kotzen. Hab mal wieder ein paar Auktionen für gebrauchten IT-Kram reingestellt und ein paar Fragen dazu bekommen.

Die Krönung: Ein Typ, der fragt, wie viele Pins der Notebook-RAM hat. Gut, ich hätte es tatsächlich in der Artikelbeschreibung aufzählen können. Aber es ist ja nicht so, dass es nicht aus dem Artikelfoto und dem Rest der Angaben ersichtlich wäre.

 

Auch toll:

Ich habe eine Antwort auf eine Frage weggeschickt (über meinen E-Mail-Client, nicht über die eBay-Nachrichtenfunktion) und bekomme direkt wieder eine Mail vom Auktionshaus zurück:

Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat eBay Ihre letzte E-Mail an ### nicht gesendet.
[...]
Für Anhänge sind folgende Format zulässig: .bmp, .gif, .jpg, .png, .tif

Supi, dass mein S/MIME-E-Mail-Zertifikat, was ja ein Sicherheitsfeature ist, als .pfx mitgeschickt werden will…

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Kündigung einer HappyDigits-Mitgliedschaft

Da rege ich mich ja schon wieder drüber auf. Möchte meine HappyDigits-Karte loswerden und habe in den Tiefen des dämlichen HappyDigits-Portals eine Kontakt-Mail-Adresse gefunden. Als Antwort auf meine freundliche Kündigung und bitte um Löschung aller meiner Daten kam folgendes:

Sehr geehrter Herr Redmer,

mit großem Bedauern haben wir Ihren Kündigungswunsch erhalten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen Ihre Kündigung in schriftlicher Form per Brief benötigen. Bitte senden Sie diese von Ihnen unterschriebene Mitteilung an das HappyDigits Service Center, 53248 Spich.

Viel Spaß mit HappyDigits wünscht
###
HappyDigits Service Team

Klasse! Online anmelden geht mit ein paar Klicks, aber eine Kündigung muss schriftlich sein?! Geht’s noch?

Hier meine Antwort:

Sehr geehrte Frau ###,

eine rechtliche Begründung für die Notwendigkeit einer schriftlichen Kündigung ist mir nicht bekannt. Nach bürgerlichem Gesetzbuch (§311 Abs. 1 BGB) herrscht in Deutschland Vertragsfreiheit. Diese beinhaltet unter anderem, dass, bis auf wenige Ausnahmen (die hier allerdings wohl kaum zutreffen), Verträge keinen Formvorschriften unterliegen. Dies bezieht sich im Weiteren auch auf die Form einer Beendigung solcher.

Bezüglich der Sicherheit meiner Identität möchte ich Sie darauf hinweisen, dass meine erste und auch diese E-Mail digital signiert sind. Es handelt sich um das weltweit standardisierte S/MIME-Format.
Durch die Beglaubigung der Echtheit meiner Person durch mehrere Personen im Rahmen der offenen Zertifizierungsstelle CAcert wird ein Maß an Zuverlässigkeit und Authentizität erreicht, das eine einfache Unterschrift nicht leisten kann und wird.

Ich bitte Sie aus oben aufgeführten Gründen noch einmal, meine Mitgliedschaft bei HappyDigits alsbald möglich zu beenden und jedwede an mich gewandte Werbung einzustellen. Sollte dies weiterhin nicht über den elektronischen Weg möglich sein, bitte ich Sie, mir einen Brief mit frankiertem Rückumschlag zuzusenden. Sie können dies gerne mit den auf meinem HappyDigits-Konto verbliebenen 299 Punkten verrechnen. Diese sollten bei Portokosten von 45 Cent pro Brief ausreichen. Ob diese Vorgehensweise allerdings gesamtbetriebswirtschaftlich gesehen günstiger für sie ist, als eine simple Möglichkeit, seine Mitgliedschaft online beenden zu können, sei dahingestellt.

Eine Anmerkung dazu noch:
Ich halte es für ausgesprochen kundenfeindlich,  zu werben mit “Online anmelden – bequem und kostenlos.” (Link), eine Abmeldung aber mit einer Hürde zu versehen, die absolut vermeidbar ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Redmer

Bin mal gespannt auf die Reaktion… :)

Update:
Ich habe doch tatsächlich zwei Wochen später einen Brief mit meiner Kündigungsbestätigung bekommen. Es geht also doch :D

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